Untersuchung

CT – Computertomographie

Die Computertomographie ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung. Sie liefert Schnittbilder des Körpers, aus denen sich auch dreidimensionale Ansichten berechnen lassen.

Strahlung
Röntgenstrahlung
Dauer
meist 5 bis 15 Minuten
Gerät
offener Ring, keine Röhre

Was ist eine CT?

Mit der Computertomographie lassen sich Krankheiten und krankhafte Veränderungen erkennen und genau lokalisieren. Sie dient der Diagnose, aber auch der Kontrolle von Therapieverläufen. Untersucht werden können nahezu alle Körperregionen, vor allem Gefäße, Organe und das Skelett, zum Beispiel die Wirbelsäule.

In vielen Fällen sind Vorbefunde aus Röntgen oder Ultraschall nötig, damit nach der CT eine Diagnose gestellt werden kann. Bringen Sie vorhandene Vorbefunde deshalb bitte mit.

Vorbereitung

  • Ohne Kontrastmittel: Es ist keine besondere Vorbereitung nötig.
  • Mit Kontrastmittel: Sie kommen nüchtern. Medikamente dürfen Sie wie gewohnt einnehmen. Bringen Sie aktuelle Blutwerte mit (TSH, Kreatinin, eGFR).
  • Bauchraum: Bei den meisten Untersuchungen des Bauchraums trinken Sie unmittelbar davor mindestens einen Liter Wasser.
  • Schwangerschaft: Eine Schwangerschaft muss vorher ausgeschlossen sein. Besteht eine Schwangerschaft oder ist sie möglich, sagen Sie es bitte unbedingt vor der Untersuchung – dann wird keine CT durchgeführt und eine andere Methode gewählt.
  • Darm-CT (virtuelle Darmspiegelung): Hier ist – ähnlich wie bei einer klassischen Darmspiegelung – eine spezielle Darmreinigung nötig. Ein Informationsblatt zur Vorbereitung erhalten Sie im Institut.

Wie lange Sie nüchtern bleiben und was Sie für Ihre Untersuchung beachten müssen, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung.

So läuft die Untersuchung ab

Sie liegen meist auf dem Rücken, seltener auf dem Bauch, auf einer Liege, die langsam durch die ringförmige Öffnung des Geräts fährt. Weil Sie sich nicht in einer geschlossenen Röhre befinden, müssen Sie keine Platzangst haben.

Eine Röntgenröhre kreist um Sie und nimmt Bilder auf. Bei manchen Untersuchungen halten Sie für etwa 10 bis 15 Sekunden die Luft an – das Team sagt Ihnen genau, wann. Über eine Sprechanlage sind Sie die ganze Zeit mit dem Team verbunden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert je nach Fragestellung meist 5 bis 15 Minuten. Gelegentlich sind ergänzende Spätaufnahmen nach 30 oder 60 Minuten nötig. Bleiben Sie möglichst ruhig und entspannt liegen, damit die Bilder nicht verwackeln.

Kontrastmittel

Je nach Fragestellung wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine Armvene gegeben. Es macht Organe und krankhafte Veränderungen besser sichtbar. Während der Gabe kann kurz ein Wärmegefühl oder ein metallischer Geschmack im Mund auftreten. Das ist eine bekannte Reaktion.

Voraussetzung ist eine normale Nierenfunktion. Ist sie eingeschränkt, wird ein spezielles Kontrastmittel verwendet; ist sie deutlich eingeschränkt, wird auf Kontrastmittel verzichtet oder eine andere Untersuchung gewählt. An der Einstichstelle kann selten ein Bluterguss oder eine schmerzhafte Schwellung entstehen, die meist rasch von selbst abklingt.

Bitte sagen Sie es dem Team vorab, wenn eines davon auf Sie zutrifft:

  • bekannte Kontrastmittel- oder Jodallergie
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • eingeschränkte Nierenfunktion
  • Schwangerschaft

Nach der Untersuchung

Im Institut Dr. Doringer erhalten Sie Ihre Bilder unmittelbar nach der Untersuchung. Im Institut Dr. Kubin können Bilder und Befund in der Regel am nächsten Werktag abgeholt werden. Auf Wunsch werden Bilder und Befund auch an Sie oder an Ihre zuweisende Ärztin bzw. Ihren zuweisenden Arzt gesendet – an die Zuweisenden auch über das Bildübertragungssystem e-ray.